Donnerstag, 2. Januar 2020

KW 52 2019 CMM 2019

CMM 2019

Zunächst möchte ich allen Lesern danken und ein frohes neues Jahr 2020 wünschen.

Ich möchte heute von dem großartigen Christmas Metal Meeting 2019 berichten.
Als erstes geht mein Dank zu Alarming Jesus, die mir erst durch den Gewinn der Eintrittskarte Zugang zu dem Festival ermöglichten. Danach geht mein Dank an Reinhard Plank der es so unkompliziert machte das ich meine Kamera mit bringen durfte.

Ebendieser Rainer Plank bekommt noch ein weiteres Dankeschön für die Organisation und Planung der Christmas Metal Meeting Festivals. Wahnsinn was der Mann und sein Umfeld jedes Jahr da auf die Beine stellt und es wird immer besser.

Anfahrt & Eintritt

Schon vor dem Eingang trifft man die ersten bekannten. Die Security ist nett und freundlich. Und das bei um null grad draußen ist nicht selbstverständlich.

Auf dem Vorplatz treffe ich Erwin von Alarming Jesus. Kurzer Schnack und rein ins beheizte Zirkuszelt.


Drinnen ist alles wie gewohnt. Bühne links Theke rechts und weiter hinten.


Ich treffe auf weitere Bekannte. Nach kurzer Zeit füllt sich das Zelt aber auch schon, was zu der Uhrzeit doch etwas verwundert, weil der gemeine Emsländer ja eigentlich spät auf Events auftaucht. 
Ich schaue mich um und stelle fest, hier ist das ganze "who ist who" der Rock, Alternativ, Punkrock, Hardrock und Heavy Metal der Meppener (und Umgebung) Szene vertreten.

Echt war, nächstes Jahr brauchen wir n roten Teppich ala Hollywood. Ich treffe Mitglieder von The Boar, Rad Messiah, Brain Lickers, Riot at the Moonshine Bar, Country Club Killing Machine, Oxytoxine usw. und ich möchte gar nicht wissen wen ich alles nicht getroffen habe der da war.

Pünktlich um 18:00 Uhr gehts los mit einer meiner Lieblingsbands:

Alarming Jesus

Was die Jungs auf die Bühne bringen begeistert mich immer wieder. Nach dem letzten Auftritt im Jam war ich ja voller Lobeshymnen. Sehr beeindruckendes zusammenspiel der einzelnen genialen Musiker. Und ich muss es nochmal sagen sie klingen manchmal wie Dream Theater. Erwin strahlt eine Energie aus wie 2 Sonnen und in anderen Songs wie ein Flaschensortierer bei K&K. Nicht falsch verstehen ich respektiere die Flaschensortierer. Und Erwin macht diese Wandlung großartig, er geht total in den Songs auf. Ich glaube es gab auch ein zwei neue Songs zu hören. 


Die anderen Musiker beherrschen Ihre Instrumente sehr Professionell. Allerdings habe ich den Eindruck das etwas die Power gefehlt hat, was wahrscheinlich an der Räumlichkeit liegt. Der Druck im Jam war besser.







Anspiel tipp der Genialität: Welcome Home

Kurze Umbaupause und dann:

Home Reared Meat

Die sechs Junge aus Haren, Lathen, Oberlangen und Umgebung hatten mit Ihrem Organisierten Chaos nur die Party im Sinn. der mix aus Gore, Death Metal und platt gefahrenes Opossum stieß bei vielen im Zelt auf rümpfige Nasen. Im ersten Moment hatte ich den eindruck einer Reinkarnation von Desaster Area aus Douglas Adams "Per Anhalter durch die Galaxis"

Die beiden Shouter Nick und Chicken  brachten eine Bühnenshow die eines angeschossenen, auf XTC, epileptischen tasmanischen Teufels ähnlich kommt. Krass.






Ich muss sagen, obwohl mir die Musik selbst nicht zusagt, zumindest der "Gesang" stellte ich doch eine gewisse Professionalität der Musiker fest.

Anspieltipp Brain

Mount Atlas

Nach der Reise ins Extreme gab es nun Classic Rock.








Die 5 Jungs aus Oldenburg brachten feinsten Rock auf die Bühne. Man hört deutlich die einflüsse der alten Deep Purple. Teilweise Spherisch durch die Orgel/Synth als dann auch bodenständige Gitarrenriffs. 

Anspiel tipp: Mistress (Full EP)

Eisenkarl

ABRISS.

Das Zelt war voll. Die Stimmung war Mega. Und dann ging es los.

DIE Metalcoverband aus dem Emsland stellte sich dem Heimspiel und gab alles.
Die Combo gab Klassiker wie Hells Bells und Symphony of Destruction zum besten und das Publikum flippte aus.









Der neue Sänger Franz hatte binnen kurzer Zeit die Massen im Griff und gab als Powerbündel alles zurück. Über die Qualität der Musiker braucht man nichts mehr sagen. Die Jungs sind klasse. 

Anspiel tipp: Promovideo

Erwähnenswert vielleicht noch das die Jungs am 13. März im Jam in Meppen spielen

Gloryful

Powermetal aus Duisburg.

Seit 2010 präsentieren die Jungs ihr Musik unverkennbar unter den Einflüssen von Manowar, Judas Priest, Maiden und auch Thin Lizzy.







Klasse anzuhören wie die fünf mit einander harmonieren und das Publikum mitreißt. Das Kraftwerk Johnny la Bomba entwickelt eine bemerkenswerte Gesangsakrobatik. Die Instrumentalisten merkt man ihre jahrelange Bühnenroutine und das geniale zusammenspiel sofort an.

Fazit

Genial, macht Hunger auf mehr.
Ich freue mich aufs CMM 2020.

**

Noch kurz was in eigener Sache.
Ich habe festgestellt das ich in so kurzer Zeit 131 Leser und Leserinnen bekommen habe.
Wie Geil ist das denn bitte.
Ich wurde ich gefragt ob man das Ding hier auch abonnieren kann.
Man kann, auf der rechten Seite gibt es so nen Knopf. Ich werde allerdings auch jeden Artikel in Facebook verlinken.

Vielen Danke dafür und ein schönes 2020



Freitag, 29. November 2019

Brett - F4F

BRETT

In eine völlig neue Klangwelt entführt uns die neue Singel von den Hamburgern "Brett". Das ungeheuer Sympathische Trio bringt uns in eine Jazzige und vielleicht auch ein wenig Melancholische neue Welt. Mit soundclips aus der berühmten Rede von Martin Luther King, die er am 28. August 1963 hielt und ins deutsch übersetzte Zitate von Bob Dylan setzt sich der elektronisch verformte Gesang von Max hypnotisch durch. Das (in diesem falle) schon fast minimalistische Schlagzeug des überragenden Drummers Stefan unterstreicht diese art von Gesang beeindruckend. Auch Stacki ist mit seiner Gitarre eine leicht Jazzige und wie ich finde geniale Unterstützung des Songs. Ich höre das Lied nun zum zehnten Mal und ich muss sagen es ist ein wahnsinnig guter Song von einer sehr tollen Band.
Ich bin gespannt auf die kommende E.P.

Ich freue mich das ich die Ehre hatte mit euch mal eine Nacht durch Hamburg zu ziehen.  Wir kommen wieder

Am 26. 12 kommt EP #3 und ich freue mich drauf.


 

 

Die Bilder stammen vom RüRo Fest im Jam am 24.11.18 in Meppen.


Donnerstag, 14. November 2019

KW 46 Schlootbrand 2019

Schlootbrand 2019

Am 09.11.2019 war es wieder soweit. Ab nach Neurhede zum Schlootbrand. 
Gegen 20:15 ging es mit Depot 14 los. Punkrock aus Ostfriesland mit Überraschungen. Es gab ne flotte Version von " what shall we do with the drunken sailor" und sogar n Song auf Platt.
Die vier Friesen hatten sichtlich Spaß am Auftritt.











Danach standen drei Bartlose aus Osnabrück auf der Bühne. Die Combo Beardless geben eine eigene Kombi aus Punk und Pop zum besten. Sie spielten energiegeladen so wie auch sehr emotionale Mischung aus eigenen Punkrock stücken und auch rockige Versionen von bekannteren Pop stücken.
Die drei spielen seit mittlerweile sechs Jahren zusammen und haben nach 2 EPs Anfang 2018 das Debütalbum "Holy Moly" veröffentlicht.





Anspieltip; Trusting a Spy 




The Boar,

mittlerweile gute Bekannte, aus Meppen füllten die nächsten ca 45 min mit ihren genialen Versionen von Cover Stücken von diversen Punkrock Bands. Immer wieder Erwähnenswert: Wasted in Jarmen und Komplett im Arsch von Feine Sahne Fischfilet und Bro Hymn von Pennywise.
Ich hab die fünf schon 6 bis 7 mal gesehenen und muss sagen das sie von mal zu mal Professioneller werden. Es macht total Spaß die Jungs bei Ihren Auftritten zu erleben. Obwohl dieser Auftritt von etlichen technischen Pannen durchsiebt war war es auch wieder ein Erlebniss.













Anspieltip: Ruby, Light and Dark (Broilers Cover) Noch ohne Lars am Mikro.



North Alone

ist eine Punkrock Band aus dem Raum Osnabrück. Diese Mischung ist Sensationell.
Folk, Punk,Rock,Country,Street, alles im Büheneprogramm, Der Gesang und die Gitarre  von Manuel North ist alleine schon hörenswert. Allerdings die Verbindung mit Geige (So-Kumneth Sin) ist schon was besonderes. Die Band wird mit Chris Knocke (E-Gitarre und Backvoc), Michael Groom (Bass) und Matthias Schmidt (Schlagzeug) komplettiert und genial abgerundet. Die letzten drei bilden auch das Trio Beardless. Die fünf spielten sehr Energiegeladen und freudig durch den rest des abends.













Fazit: Leider war das Schlootbrand nicht so gut besucht wie letztes Jahr. Was sehr schade war denn die sensationellen Bands und auch das Ambiente und die Atmosphäre waren spitze, die Organisation war Super und die Pommes waren extrem lecker. Ich freue mich auf nächstes Jahr.



Freitag, 8. November 2019

Milli KW 45 2019


Milli

Wir haben festgestellt das Milli und ich schon seid 8 Jahren zusammen arbeiten. In dieser Woche war Milli zum 20, shooting bei mir. Sie kam völlig normal Crazy in nem Pikatchu Overall bei mir an.

Hier die Ergebnisse ohne besagtem Overall.






Zeitreise Schlootbrand 2018

Aus gegebenem Anlass ist hier ein Artikel vom Letzten Jahr. Ich hoffe das dieses Wochenende mindestens genauso Wahnsinnig Geil wird wie letztes Jahr,

Schlootbrand 2018


Schon zum 5. mal wurden die Autos aus der Oldtimer Halle in Neurehde aus gefahren und die Halle mit Bühne Licht und Verstärkern aus gestattet. Die Organisatoren hatten ein sehr gutes Punk Rock Paket geschnürt.  

Der Saal wurde um 19:00 Uhr geöffnet und schnell kamen die Leute zur Happy Hour  Um kurz nach 20:00 Uhr startete Knochentrocken mir Klassischem Punkrock durch.  
Nach ca einer Stunde übernahmen The Boar die Bühne. Die fünf Jungs zeigten bei Ihren eigenen Interpretationen von Bekannten Punk Rock Songs sehr viel Spaß und Spielfreude . Der Gipfel der Stimmung brachte die Geniale Version des Pennywise Songs Bro Hymn.  
Nach The Boar wurde es dunkel und Nebelig auf der Bühne. Civil Courage kamen zu Ihrem Intro mit der Titelmusik aus dem Film das Boot auf die Bühne. Es wurde wieder Ordentlich Punkiger im old Style. Die vier Lähdener wussten dem Publikum ordentlich einzuheizen. Die Band die seit 25 Jahren besteht  hatte sich schon zuvor mit einigen aus dem Publikum feiern lassen. Eine großartige Stimmung. 
Zu etwas verspäteter Stunde kamen die Hamburger Holly Would Surrender auf die Bühne. Als beim Soundcheck der Bassist den Basslauf von Bro Hym spielte gab es im Publikum kein Halten mehr und der Refrain wurde inbrünstig mit gesungen. Die Jungs reißen ein ordentliches Programm von Pop Punk ab. Ähnlichkeiten an Blink 182 sind nicht zu Leugnen. Den Spaß und die Professionalität den die vier Nordlichter auf die Bühne bringen reißt das Publikum mit. Alles in allem ein gelungener Abend  und wir freuen uns auf das nächste mal.